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Forschungsprojekt RADBEST: Radverkehrsführung bei beengten Straßenverhältnissen

In der Praxis der Verkehrsplanung stellt die Radverkehrsführung unter beengten Verhältnissen (Bereich enger Fahrbahnen von 6,0 bis 9,0 m) eine besondere Herausforderung dar. Das Forschungsprojekt RADBEST, an dem Salzburg Research, der Fachbereich Geoinformatik der Paris Lodron Universität Salzburg und con.sens mobilitätsdesign beteiligt waren, suchte nach Lösungsansätzen. Dafür wurden Regelwerke und wissenschaftliche Studien analysiert, ExpertInnen befragt und Feldstudien (u. a. Puch bei Hallein – Halleiner Landesstraße) mit unterschiedlichen Erhebungsmethoden in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.

Kfz-Überholvorgänge im Fokus der Forschung

Überholvorgänge sind Einzelereignisse und von vielen Faktoren abhängig:

  • Ortsspezifisch weitgehend konstanten Parameter (Fahrbahnbreite, zulässige Höchstgeschwindigkeit, Radverkehrsanlage, …)
  • Situationsspezifische Parameter (Abmessungen des überholenden, Lichtverhältnisse, …)
  • Personenspezifische Merkmale der RadfahrerInnen (Fahrlinie, Sichtbarkeit, …)
  • Faktoren der Kfz-LenkerInnen (Rücksichtnahme, Fähigkeiten zur Distanzeinschätzung, eigenen Erfahrungen als RadfahrerIn, …)

Eine große Streuung des Überholverhaltens und damit der Überholabstände ist daher systemimmanent. Die Analyse von über 7.000 Kfz-Überholvorgängen von RadfahrerInnen zeigte, dass ein erheblicher Prozentsatz der Überholvorgänge mit geringen Abständen erfolgt, wodurch RadfahrerInnen gefährdet werden bzw. Radfahren als unsicher wahrgenommen wird (Stressempfinden der ProbandInnen).

Drei Lösungsansätze in Relation zur Fahrbahnbreite

Ein zentraler Lösungsansatz ist es, durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, dass Kfz-Überholvorgänge mit ausreichend großem Abstand zu Radfahrenden erfolgen oder ansonsten unterlassen werden. Dafür wurden im Projekt drei Szenerien definiert:

  1. Bei Fahrbahnbreiten zwischen 6,5 bis 9,5 m können mittels breiter Radstreifen und schmaler Kernfahrbahn ausreichend große Überholabstände gewährleistet werden (Tempo 30).
  2. Bei Fahrbahnbreiten unter 6,5 m lässt sich diese Lösung nicht umsetzen. Hier wird der „qualifizierte Mischverkehr“ mit Piktogrammketten / Sharrows und Tempo 30 als Präferenzlösung empfohlen.
  3. Außerdem werden Empfehlungen für punktuelle Engstellen und Einrichtungsfahrbahnen ausgesprochen.

Resumée des Forschungsteams

Für Radfahren bei beengten Verhältnissen gibt es laut RADBEST keine optimale Lösung, aber es soll die bestmögliche Lösung gemäß der jeweiligen Richtlinien gefunden werden. Es wird davon abgeraten, auf derartigen Straßen die Führung von Kfz und Radverkehr unverändert im Mischverkehr zu belassen. Die Einbindung aller relevanten AkteurInnen und die Beurteilung der spezifischen Situation sind essenziell.

Download des Endberichts

Download der Kurzfassung


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Dieses Projekt wird vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.


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